Gewerbegebiet Eremitage – kein Anschluss unter dieser Nummer!

Gewerbegebiet Eremitage – kein Anschluss unter dieser Nummer!

 

In den letzten 16 Jahren waren im Gewerbegebiet Eremitage leider mehr Abwanderungen als Gewerbeansiedlungen zu verzeichnen. Sicherlich sind die noch nicht fertiggestellte Anbindungsstraße  sowie die fehlende Ausweisung auf dem Beschilderungssystem Gründe für diese bedauerliche Entwicklung, nicht aber der Nachfragebedarf, wie man an dem direkt angrenzenden Gewerbegebiet auf der Gemarkung Oberhausen feststellen kann. Das sogenannte „Unland“, ehemalige Klärteiche mit Grundwasser der Zuckerfabrik, liegt zweifellos in einer Toplage und sollte deshalb zeitnah in wertvolles Gewerbegebiet umgewandelt werden!
Der Gemeinderat hat der Firma Gredler den Auftrag für einen sechsstelligen €-Betrag erteilt, leicht belastetes Erdmaterial aus dem Sanierungsgebiet Eremitage nach Philippsburg zu transportieren. Dort wird, nach meinem Kenntnisstand, damit eine Fläche für ein geplantes Gewerbegebiet aufgefüllt! Dieser Vorgang ist in meinen Augen paradox und sollte daher dringend überdacht werden. Ich empfehle, das „Unland“ mit dem Material aus dem Abriss der Silos aufzufüllen und im Anschluss zu versiegeln.
Ferner ist zu beachten, wie mir aktuell zugetragen wurde, dass bereits alt eingesessene Betriebe aus der Industriestraße (Ortsteil Kirrlach) abgewandert seien und weitere Weggänge befürchtet werden müssen. Diese Entwicklung muss unbedingt gestoppt werden. Andernfalls verlieren wir weiterhin Arbeitsplätze und nachhaltig Einnahmen für die bereits leeren Kassen unserer Stadt.
Als OB werde ich mich dafür einsetzen, dieser Entwicklung noch in 2015 lösungsorientiert entgegenzutreten.